♥Ich habe nicht nach jemandem wie dir gesucht. Aber ich hab‘ dich gefunden!♥

Das Leben wäre vielleicht einfacher, wenn ich dich gar nicht getroffen hätte. Weniger Trauer, jedes Mal, wenn wir uns trennen müssen. Weniger Angst, vor der nächsten und übernächsten Trennung. Und auch nicht soviel von dieser machtlosen Sehnsucht, wenn du nicht da bist, die nur das Unmögliche will und das sofort, im nächsten Augenblick. Die dann, weil es nicht sein kann, betroffen ist und schwer atmet. Das Leben wäre vielleicht einfacher wenn ich dich nicht getroffen hätte. 

Es wäre nur nicht mein Leben.

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Liebe ist groß, Liebe ist klein.

Liebe läßt Menschen oft allein.

Liebe ist dick, Liebe ist dünn.

Liebe ist manchmal wirklich schlimm.

Liebe ist hier, Liebe ist da.

Liebe ist einfach wunderbar.

Liebe ist dunkel, Liebe ist hell.

Liebe vergeht oft viel zu schnell.

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Bist Du allein,

so laß mich Dich lieben.

Denn dann wird die Liebe immer siegen.

Bist du verlassen, so komm zu mir.

Denn hier steht die Liebe vor der Tür

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Wenn der Postbote nur einmal klingelt….

es-gibt-kein-zufaelliges-treffen-jeder-mensch-in-unserem-leben-ist-entweder-ein-test-eine-strafe-oder-ein-geschenkSei jeder Zeit, an jedem Ort bereit, einen schönen Mann zu treffen, der vielleicht DER ist!!! Ich hab die Worte meiner besten Freundin Holly noch in den Ohren….Er wird schon kommen.

Ich stehle mich also gegen 8 aus dem Bett, um das erwartet Chaos vom Vorabend zu lichten…. Es ist ja ganz witzig, pubertierende Heranwachsende im Hause zu haben. Nur, wie um Gottes willen kann man so viel Essen und warum wissen die nicht, wo der Mülleimer und die Spülmaschine sind? Und was für Musik die heute hören? Bin ich froh dass wir keine direkten Nachbarn in Hörweite haben und ich super funktionierende Kopfhörer besitze, die mir Sören letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er sagte damals, dann kannst du deine Hörbücher in Ruhe für dich anhören. Heut kenn ich den wahren Grund….

Sören kam nach dem Training nach Hause und offenbarte mir mit einem Lächeln im Gesicht das gleich noch ein Kumpel vorbei kommen würde. Also Mama, bitte veganes  Essen heut. Oh ha Veganer. Na klar. Das waren doch die, die den Tieren das Futter wegessen.  Sollte doch kein Problem sein…dann bleibt diesmal mehr Hühnchen für mich übrig. Mache mich also dran vegane Nahrung in meinem Haushalt aufzuspüren.  Glücklicherweise hab ich immer allerhand Tomaten, Oregano, Kartoffeln, Olivenöl und vor allem Knoblauch im Hause. Ich mache mich also dran allerhand vegane Kleinigkeiten zu zaubern. Nebenbei brutzele ich mir mein heißgeliebtes Hühnerfilet zusammen. Da ich Knoblauch liebe ohne Ende und morgen eh Samstag ist, wurde der Knoblauchkartoffelbrei etwas heftiger, nichts für schwache Nerven halt, sozusagen.

Es klingelt, Sören kommt aus seinem Zimmer und läuft direkt zur Tür „ich mach schon auf“. Dem Stimmengewirr nach zu urteilen, sind das nicht nur zwei…ich ahne böses….und sollte rechtbehalten.  „Guten Abend Frau Klein!“ höre ich einen nach dem anderen sagen und in Sörens  Zimmer verschwinden.  „Mama, Felix hat noch drei Freunde mit dabei, das macht doch nix?“ Nachdem sie jetzt schon alle in deinem Zimmer sitzen, was soll ich da noch sagen, denk ich mir… „Nein alles klar…nur wird das Essen nicht reichen…!“ „Das macht nix, zur Not holen wir uns schnell noch was vom Dönerladen um die Ecke“ hör ich nur noch sagen und klack war die Türe zu…. Nun ja, ich schnapp  mir schnell was vom lecker Hühnchen und eine große Portion vom heißgeliebten Knoblauchkartoffelbrei und verschwinde im Wohnzimmer…Sollen die mal machen….

Zusammen mit ‘nem leckeren Rotwein genieße ich mein Knoblauch lasitges Abendmahl….Ab und an höre ich die Haustüre klacken. Gegen 3  schaue ich noch einmal in Sörens  Zimmer. Er liegt allein in seinem Bett und schläft….Der muffige Geruch von vielen Füßen und Dönerfleisch liegt in der Luft….Es ist endlich ruhig in meinem Hause. In die Küche getraue ich mich nicht zu schauen. Das hebe ich mir für morgen auf. Schlaftrunken lege ich mich zurück in mein Bett………

Während mein erster Kaffee noch am brühen ist klingelt es an der Tür. Ich renne schnell, um ein nächstes klingeln zu verhindern, barfuß, in meinem alten Shirt (Nippel Alarm) und einer zerschlissenen Jogginghose zur Türe. Wer braucht schon, vor dem ersten Kaffee, einen grimmigen Jugendlichen um sich rum?

Vor mir steht ein adrett lächelnder Mann. Mein Herz bleibt kurz stehen. Man die Grübchen das zerzauste Haar. Seine Muskeln lucken durch sein hautenges Shirt. Ich bekomme grad ein“ ja bitte“ über die Lippen….da  fällt mit der Knoblauch vom Vorabend wieder ein….seine schönen braunen Augen funkeln mich an…bis zu dem Moment, als ich diese Worte sagte…er geht unauffällig einen Schritt zurück, ich sehe es und laufe rot an. Verzweifelt versuche ich in alle anderen Richtungen zu atmen, nur nicht in seine…er lächelt immer noch…“ein Päckchen für Familie Bär von nebenan, kann ich das hier abgeben?? Verschämt versuche ich meine Frisur oder besser den Knäul auf meinem Kopfe zu richten, verschränke schüchtern die Arme und grummele ein mmm heraus  und nicke und lächle was das Zeug hält…..Ich unterschreibe stillschweigend aber lächelnd. Seine Augen funkeln immer noch. Er wünscht mir noch einen schönen Samstag und ich schaue im nach, als er die Auffahrt entlang zu seinem Lieferwagen läuft. An unsrem weißen Gartentor angekommen, dreht er sich noch einmal um und winkt mir lächelnd zu….Ich sterbe innerlich, vor Freude oder vor Scham, ich weiß es nicht….Und nehme mir wieder einmal vor, erst zurecht machen und dann Kaffee, egal was komme…den „ER“ könnte ja klingeln….

Das Ende seiner Träume…..

Gemeinsam gingen sie die alten Stufen zu ihrem Haus nach oben. Es roch nach Farbe und Kalk. Das Geländer hatten sie vor einigen Stunden erst wieder hellblau angemalt. Der alte Pope, Hausbesitzer und ihr Vermieter hatte gegen morgen noch die Hausmauern gekalkt. Auf den Stufen standen liebevoll angerichtet zwei Basilikumbäumchen und mehrere  alte griechische Amphoren, die sie auf ihren unzähligen Ausflügen gefunden hatten. Langsam gingen sie die  letzten Stufen nach oben. Ein grauer Salamander huschte flink ins rettende Gras. Die Lichter ihrer Terrasse gingen an, ein grelles für den Moment kurz schmerzendes Licht erhellte die Nacht. Rechts neben ihnen standen zwei Stühle und ein Tisch, bemalt von ihr. Stundenlang nein tagelang hatte sie dieser alten hölzernen Platte ein neues Leben gegeben. Doch wofür? Ein paar Würfel waren darauf zu sehen und drei Skatkarten. Das rote Herz, die rote Dame und der schwarze König. Ein Symbol ihrer ewigen Liebe sollte es sein.

Charly war sehr müde, die letzten Wochen merkte er schon das etwas mit ihm nicht stimmte. Er legte sich auf die grüne Couch, schaltete den kleinen Fernseher ein. Seine Beine waren so schwer. Seine Kräfte ließen ihn im Stich zu lassen.  Mit letzter Kraft hievte er sie nach oben. Agnes kam ihm zu Hilfe schaute ihn mit eisigen Augen an „was ist los Liebling?“ sagte sie mit kühler Stimme. Er räusperte sich die viele Arbeit mit den Booten. Sie lächelt boshaft  “…nein, ich komme nicht mit auf die Insel, jetzt schon gar nicht mehr“ sie reicht ihm seinen Kaffee. „Warum jetzt schon gar nicht mehr?“ „meinst du nicht, das deine Neue etwas dagegen haben könnte, wenn ich auch dort erscheine“ er wird blass, trinkt noch einen weiteren Schluck seines Kaffees.Sie konnte grad noch ihren heiss geliebten Becher retten bevor er zu Boden schelte und in tausend Stücke zerbrochen wäre.Dann war es vorbei.