Du lebst nur in Erinnerungen und all den alten Melodien oder Ein Lied geht um die Welt. Wo man singt, da lasse dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder!

Nimm 2 oder Es wird vorbeigeh’n, schneller als gedacht.


Eine Kraft wird aufsteh’n, die ein Ende macht.Ein anderes Glück, das ist vorstellbar.
Niemals kehrt zurück, was zuvor nicht war.
Im Wandel der Zeit muss sich alles dreh’n.
Ein Amor auf Glück kann niemals besteh’n.

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Wenn du mir sagst es war alles vergebens,
denke ich nicht gleich, alles aus und vorbei.
Wenn du mir sagst, das war die Chance unseres Lebens,
denke ich na und, ich will aber zwei.

Wenn du mir sagst ich soll mich entscheiden,
nur weil du mich magst, sonst ist alles vorbei,
Schätzchen was soll´s, ich kann euch beide gut leiden,
du sagst Eine reicht, ich will aber zwei.

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Im Guten, im Bösen,
in finsteren Zeiten,
ich werd bei dir sein.

Begehst du auch Fehler,
ich will sie gern teilen,
ich werd bei dir sein.

Denn du bist mein Schicksal,
zu dem ich gehöre,
ich werd bei dir sein.

Komm mit mir mein Schatz und Du wirst tanzen
komm mit mir mein Schatz und Du bist frei
kommt mit mir mein Schatz und Du wirst lächeln
die Welt dreht sich auch ohne uns.

Ich schärfe deine Sinne
und führe dich ins Licht
ich löse deine Fesseln
und lass die Engel singen für dich.

Komm mit mir mein Schatz und Du kannst träumen
komm mit mir mein Schatz und Du bist leicht
kommt mit mir mein Schatz und Du wirst singen

Ich lärm in deine Stille
und zeige dir den Weg
ich heb dich in den Himmel
und halt dich wenn die Erde bebt


 

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Du rechnest immer mit dem Schlimmsten, weil du so oft enttäuscht wurdest. Und wenn dann was Gutes passiert, zweifelst du daran und hinterfragst es so sehr, dass du dir das Glück selbst kaputt machst vs. Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

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Veränderungen – wir mögen sie nicht, wir haben Angst davor. Aber wir können sie nicht aufhalten. Entweder passen wir uns den Veränderungen an, oder wir bleiben zurück. Es tut weh zu wachsen, wer sagt es wäre nicht so – der lügt. Aber die Wahrheit ist, je mehr sich Dinge verändern, umso mehr gleichen sie sich. Und manchmal, manchmal ist Veränderung etwas Gutes. Und manchmal ist Veränderung Alles.

Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht,
sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig.

»Wenn du einen Freund haben willst, zähme mich«, sagt der Fuchs. Damit sagt er dem kleinen Prinzen, was zu tun ist, um der Einsamkeit zu entkommen. Der Fuchs definiert den Prozess – und der heißt: Lernen. Denn ›zähmen‹ heißt nichts anderes, es heißt ›sich vertraut machen, sich annähern, sich kennenlernen‹. ›Zähmen‹ ist also der Weg des Verstehens, der Erkenntnis. Denn »… man versteht nur die Dinge, die man zähmt«, sagt der Fuchs. Und wer etwas verstehen will, muss sich Zeit nehmen und muss »sehr geduldig sein«.

Der kleine Prinz nimmt sich die Zeit und er zähmt den Fuchs. Er lernt auf diese Weise auch seine Gefühle für seine Rose verstehen. Er begreift, was Liebe bedeutet. Denn seine Rose ist es, der er seine Zeit geopfert hat, sie ist es, die er gegossen und mit einer Glasglocke und einem Wandschirm geschützt hat, ihre Klagen und Eitelkeiten hat er ertragen. Sie hat seinen Schutz notwendig, weil sie sich mit ihren vier Dornen nicht gegen die Welt schützen kann. Sie hat ihn gezähmt und er hat sie gezähmt. So ist es auch zwischen Fuchs oder Pilot und dem kleinen Prinzen.

Durch Zuwendung schafft man Vertrautheit. Die Fremdheit weicht. Und dies hebt jeden einzelnen aus der Masse hervor. Für einen Fremden ähnelt die Rose des kleinen Prinzen fünftausend anderen, doch für ihn ist sie wichtiger als alle Rosen der Welt. Nur sie hat eine Bedeutung für ihn, alle anderen sind leer und fremd. Der kleine Prinz begreift beim Fuchs, dass es ein Fehler war, seine Rose verlassen zu haben. Nun kann ihn nichts mehr zurückhalten, er will zu ihr zurück.

Der kleine Prinz hatte die »belanglosen Worte« seiner Blume ernst – wörtlich – genommen. Das war ein Fehler, wie er zugibt. »Man sollte den Blumen nie zuhören. Wir müssen sie betrachten und ihren Duft einatmen. Meine Blume erfüllte meinen ganzen Planeten mit ihrem Duft, aber ich wurde nicht glücklich darüber…« Man sollte also die Menschen und die Dinge ihrem Wesen nach beurteilen. Für ein solches Urteil muss man alle seine Sinne nutzen. Was man tun hat letztlich deutlich mehr zu sagen als all das, was gesprochen wurde. Auch diese Lektion lernt der kleine Prinz beim Fuchs. »Ich hätte sie nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten beurteilen sollen. Sie duftete und erglühte für mich. Ich hätte niemals fortgehen dürfen! Ich hätte hinter ihren armen kleinen Tricks ihre Zuneigung erraten sollen. Blumen sind voller Widersprüche!« Menschen auch.

Die stolze Rose oder Tränen des Abschieds

Ich glaube, er benutzte für seine Flucht einen Zug wilder Vögel. Am Morgen seiner Abreise brachte er seinen Planeten noch in Ordnung. Sorgfältig reinigte er die aktiven Vulkane. Er besaß zwei aktive Vulkane. Das war sehr praktisch fürs Kochen zum Frühstück. Er hatte auch einen erloschenen Vulkan. Aber er sagte sich: »Man kann nie wissen!« Und so fegte er auch den erloschenen Vulkan. Wenn sie gut gefegt werden, brennen die Vulkane sanft und gleichmäßig, ohne jemals auszubrechen. Vulkanausbrüche sind wie Kaminfeuer. Wir auf unserem Planeten sind ganz offensichtlich viel zu klein, um unsere Vulkane fegen zu können. Darum bereiten sie uns auch so viel Ärger.

Mit ein wenig Schwermut riss der kleine Prinz die letzten Triebe eines Affenbrotbaumes aus. Er glaubte, er würde nie wieder zurückkehren. Aber alle diese alltäglichen Arbeiten erschienen ihm an diesem Morgen ganz besonders verlockend. Und als er die Blume zum letzten Mal goss und er sie zum Schutz unter eine Glasglocke stellen wollte, entdeckte er in sich den Drang zu weinen.

  • »Lebe wohl«, sagte er zu der Blume.

Aber sie antwortete nicht.

  • »Lebe wohl«, wiederholte er.

Die Blume hustete. Aber es war nicht wegen ihrer Erkältung.

  • »Ich war dumm«, sagte sie schließlich. »Verzeihe mir bitte. Versuche, glücklich zu sein.«

Es überraschte ihn, dass sie ihm keine Vorwürfe machte. Ganz verwirrt stand er mit der Glasglocke da. Doch diese stille Sanftmut verstand er nicht.

  • »Ja, ich liebe dich«, sagte die Blume. »Du konntest es nicht wissen, das ist meine Schuld. Es spielt keine Rolle. Aber du warst genauso dumm wie ich. Versuche, glücklich zu sein … Lass‘ die Glaskugel. Ich will sie nicht mehr.«
  • »Aber der Wind …«
  • »Ich bin nicht so stark erkältet, dass … Die kühle Nachtluft wird mir gut tun. Ich bin eine Blume.«
  • »Aber die Tiere …«
  • »Ich werde wohl zwei oder drei Raupen aushalten müssen, um die Schmetterlinge kennenzulernen. Das wird wohl sehr schön werden. Wer würde mich sonst besuchen? Du wirst weit weg sein. Vor den großen Tieren fürchte ich mich nicht. Ich habe meine Krallen.«

Ganz einfältig zeigte sie ihre vier Dornen. Dann fügte sie hinzu:

  • »Mach‘ es nicht so lang, das ist fürchterlich. Du hast dich entschieden zu gehen. Also geh‘!«

Sie wollte nicht, dass er sie weinen sieht. Sie war eine sehr stolze Blume.

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Denn es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.

Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig.

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Wenn Liebe einmal gekeimt hat, treibt sie Wurzeln, die nicht mehr aufhören zu wachsen.

 

Bald schon lernte ich diese Blume kennen. Es hatte schon immer auf dem Planeten des kleinen Prinzen Blumen gegeben, sehr einfache Blumen mit nur einem Kranz von Blütenblättern. Sie brauchten kaum Platz und störten niemanden. Sie erschienen eines Morgens im Gras und verschwanden am Abend wieder. Aber diese eine hatte eines Tages Wurzeln geschlagen aus einem Samen, der wer weiß woher gekommen war, und der kleine Prinz hatte diesen kleinen Sprössling, der ganz anders war als die anderen Sprösslinge, sehr genau beobachtet. Es konnte eine neue Art vom Affenbrotbaum sein. Aber bald schon hörte der Strauch zu wachsen auf und er begann, eine Blüte hervorzubringen. Der kleine Prinz spürte, während er die Entwicklung einer riesigen Knospe beobachtete, dass eine wunderbare Erscheinung aus ihr hervorgehen müsse. Aber die Blume wollte einfach nicht damit aufhören, sich vorzubereiten. Ihre Schönheit reifte geschützt in ihrer grünen Hülle. Sie wählte ihre Farben mit Bedacht. Sie kleidete sich langsam an, sie ordnete ihre Blütenblätter eins nach dem anderen. Sie wollte nicht so zerknittert aufgehen wie die Mondblumen. Sie wollte nur im vollen Glanz ihrer Schönheit erscheinen. Hey! Sie wollte hübsch sein! Ihre geheimnisvolle Toilette dauerte tagelang. Und eines Morgens, gerade bei Sonnenaufgang, enthüllte sie sich.

Und sie, die mit größter Präzision gearbeitet hatte, gähnte und sagte:

  • »Ah! Ich bin gerade aufgewacht … Es tut mir leid … Ich bin noch ziemlich zerzaust …«

Der kleine Prinz konnte seine Bewunderung gar nicht mehr zurückhalten:

  • »Wie schön du bist!«
  • »Nicht wahr«, erwiderte die Blume leise. »Und ich bin zur gleichen Zeit geboren wie die Sonne …«

Der kleine Prinz merkte sofort, dass sie nicht besonders bescheiden war, aber sie war so faszinierend!

  • »Ich glaube, es ist Zeit für das Frühstück«, nahm sie das Gespräch wieder auf, »hätten Sie die Güte, an mich zu denken …«

Da errötete der kleine Prinz, holte frisches Wasser und goss die Blume.

So quälte sie ihn recht bald mit ihrer etwas zerbrechlichen Eitelkeit. Eines Tages zum Beispiel sprach sie von ihren vier Dornen und sagte zum kleinen Prinzen:

  • »Sie können ruhig kommen, die Tiger, mit ihren Krallen!«
  • »Es gibt keine Tiger auf meinem Planeten«, entgegnete der kleine Prinz, »denn Tiger fressen kein Gras.«
  • »Ich bin kein Gras«, erwiderte hierauf die Blume in süßem Ton.
  • »Verzeihen Sie mir …«
    • »Vor Tigern habe ich keine Angst, aber mir graut es vor der Zugluft. Besitzen Sie denn keinen Wandschirm?«

    »Angst vor Zugluft? … Das ist nicht besonders glücklich für eine Pflanze«, dachte der kleine Prinz. »Diese Blume ist sehr anspruchsvoll…«

    • »In der Nacht müssen sie mich schützen. Es ist sehr kalt bei Ihnen zu Hause. Es ist nicht richtig eingestellt. Da, wo ich herkomme …«

    Da unterbrach sie sich. Sie erschien in Form eines Samenkorns. Sie hatte nichts von anderen Welten wissen können. Gedemütigt, dass sie bei einer so einfachen Lüge ertappt worden war, hustete sie zwei oder drei Mal, um den kleinen Prinzen ins Unrecht zu setzen:

    • »Der Wandschirm …?«
    • »Ich wollte ihn gerade herholen, aber sie sprachen noch mit mir!«

    Dann zwang sie sich erneut zu einem Husten und wollte ihm damit Gewissenbisse einreden.

Trotz seiner aufrichtigen Liebe begann der kleine Prinz bald damit, an ihr zu zweifeln. Er hatte ihre belanglosen Worte ernst genommen und war sehr unglücklich darüber geworden. »Ich hätte nicht auf sie hören sollen«, erzählte er mir eines Tages. »Man sollte den Blumen nie zuhören. Wir müssen sie betrachten und ihren Duft einatmen. Meine Blume erfüllte meinen ganzen Planeten mit ihrem Duft, aber ich wurde nicht glücklich darüber. Diese Geschichte von den Krallen, die mich so sehr reizte, hätte mich mehr berühren sollen …«

Er sagte zu mir: »Ich war damals nicht in der Lage, das zu begreifen! Ich hätte sie nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten beurteilen sollen. Sie duftete und erglühte für mich. Ich hätte niemals fortgehen dürfen! Ich hätte hinter ihren armen kleinen Tricks ihre Zuneigung erraten sollen. Blumen sind voller Widersprüche! Aber ich war zu jung, um zu wissen, dass ich sie liebe.«

„In diesem Augenblick erschien der Fuchs.“

Im Moment der -im wörtlichen und übertragenen Sinne- größten Distanz zu seiner Blume erscheint der Fuchs, der sich ihm zuwendet. Der kleine Prinz will mit ihm spielen, um seine Trauer vergessen zu können, aber der Fuchs weist darauf hin, dass er zuvor gezähmt werden müsse.

„Was heißt ‚zähmen‘?“ fragt er, und der Fuchs antwortet: „Es bedeutet, sich ‚vertraut machen‘.“ Im weiteren Gespräch über das „Zähmen“ rückt der eigentliche Kern der Unterhaltung ins Bild: Die Einzigartigkeit eines jeden Geschöpfes, das wir uns vertraut gemacht (…mit dem wir uns vertraut gemacht…) haben. Der kleine Prinz erkennt, dass die Einzigartigkeit seiner Blume nicht in ihrer -körperlichen, vermeintlichen oder echten- Einmaligkeit liegen kann, sondern allein in der Bedeutung, die sie für ihn hat, weil er mit ihr vertraut ist. Ihre Einmaligkeit liegt also in ihm, und nur dort kann sie liegen. – Der kleine Prinz entfernt sich, um an nächsten Morgen wieder zu kommen, und unter der Anleitung des Fuchses macht er sich mit ihm vertraut.

Als die Stunde des Abschieds kommt, kommt auch der Schmerz des Abschieds. Doch bevor der Abschied endgültig genommen wird, schickt der Fuchs den kleine Prinzen noch einmal zu dem Rosengarten, damit er erkennen möge, dass er seine Rose im Herzen trägt und dass sie eben dadurch einmalig ist: „Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst begreifen, dass die deine einzig ist in der Welt. Du wirst wiederkommen und mir adieu sagen, und ich werde dir ein Geheimnis schenken.“ Der kleine Prinz geht zum Rosengarten, und dort erkennt er die im Angesicht der blühenden Pracht: „Ihr seid schön, aber ihr seid leer.“ Er kehrt zum endgültigen Abschied zum Fuchs zurück, und dieser offenbart ihm: „Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Und: „Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig.“ Und: „Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen. Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich…“ –

„Ich bin für meine Rose verantwortlich…“, wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.

Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum… oder: Denk dir doch nicht vorher schon alles kaputt

Beziehungsweise; Ist es den nicht möglich sich täglich nahe zu sein, ohne alltäglich zu werden….voneinander entfernt zu sein, ohne sich zu verlieren…..sich masslos zu lieben ohne sich lieblos zu massregeln…..einander sicher zu sein, ohne sich abhängig zu machen…..einander Freiheit zu gewähren, ohne sich unsicher zu werden?

Eifersucht entsteht aus der Angst ersetzbar zu sein

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In einem Meer aus Träumen
Auf einem Surfbrett der Phantasie
Reitend auf den wellen aus Träumen gleiten
Jede Schaumkrone ein Traum ein Wunsch,
erfüllte wie unerfüllte Träume verwirbeln
im Strudel der Unendlichkeit
jede Welle jede Woge bringt neue
Träume um sie beim Erwachen
auf der Sandbank des Vergessens
Stranden zu lassen…

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Wer das Meer der Liebe sucht, muss dem Strom des Herzens folgen.

Vorraussetzung: 

Im Meer der Liebe kannst du nur baden, wenn du bereit bist alle Ängste abzulegen- vor allem die Angst vor dem Ertrinken

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Wie im Meere lebtest du in der Einsamkeit, und das Meer trug dich. Wehe, du willst ans Land steigen? Wehe, du willst deinen Leib wieder selber schleppen?«

Zarathustra antwortete: »Ich liebe die Menschen.«

»Warum«, sagte der Heilige, »ging ich doch in den Wald und in die Einöde? War es nicht, weil ich die Menschen allzusehr liebte?

Jetzt liebe ich Gott: die Menschen liebe ich nicht. Der Mensch ist mir eine zu unvollkommene Sache. Liebe zum Menschen würde mich umbringen.«

Zarathustra antwortete: »Was sprach ich von Liebe! Ich bringe den Menschen ein Geschenk!«

»Gib ihnen nichts«, sagte der Heilige. »Nimm ihnen lieber etwas ab und trage es mit ihnen – das wird ihnen am wohlsten tun: wenn es dir nur wohltut!

Und willst du ihnen geben, so gib nicht mehr als ein Almosen, und laß sie noch darum betteln!«

»Nein«, antwortete Zarathustra, »ich gebe kein Almosen. Dazu bin ich nicht arm genug.«

Der Heilige lachte über Zarathustra und sprach also: »So sieh zu, daß sie deine Schätze annehmen! Sie sind mißtrauisch gegen die Einsiedler und glauben nicht, daß wir kommen, um zu schenken.

Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude, Seh’ ich ans Firmament Nach jener Seite. Ach! Der mich liebt und kennt, Ist in der Weite. Es schwindelt mir, es brennt Mein Eingeweide Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide!

Je tiefer die Liebe desto stiller ist sie. Schweigend sind Menschen miteinander im Einklang. Jedes Wort kann zuviel sein, denn in der Stille wird vernehmbar, was Worte nicht sagen können.

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Du bist meine große Liebe. Mein Leben. Ich will dich und alles was mit dir zu tun hat, immer und überall. Ich brauche Dich. Dein Lächeln ist das schönste, was es gibt und deine Umarmungen geben mir Kraft, alles zu schaffen, alles zu überstehen. Mit Dir fühlt sich das Leben leicht an.