Warum fast alle Beziehungen ungesund sind!

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1. Projektion seiner SEHNSÜCHTE und WÜNSCHE auf die andere Person.

Man sehnt sich nach Liebe, Geborgenheit und Verständnis. Man träumt von einer gemeinsamen Zukunft, endlich ist man nicht mehr allein, das Leben dreht sich jetzt ausschließlich um den Partner, man möchte dieses Mal alles richtig machen, man hat ja so viel Liebe zu vergeben. Die Sehnsucht nach dem WIR und die Wünsche einer glücklichen Partnerschaft sind vorerst gestillt, vorerst!

2. Sich in die eigene VORSTELLUNG der Person verlieben. 

Man ist verliebt, man spürt das Kribbeln im Bauch, dank rosaroter Brille verschwimmt die Wirklichkeit, alle negativen Aspekte und Verhaltensweisen werden erfolgreich ausgeblendet, vielleicht klopft gerade der Verstand an die Tür und möchte reden, allerdings wird dieses Gespräch erst einmal verschoben, denn eigentlich ist dieser Mensch toll, ok, ein paar Kleinigkeiten, aber hey, jeder hat seine Macken und ist ja auch gar nicht so schlimm. Im Großen und Ganzen ist es ein Partner, wie ich ihn mir vorstelle …

(In der Verliebtheitsphase, präsentiert sich jeder gerne von seiner besten Seite, die Maskerade der Liebe, denn wie jemand ist, erkennt man nicht daran, was er sagt, sondern wie er sich verhält, wie er reagiert. Die hormonelle Verstimmung macht einen für die Wirklichkeit oft blind. Es ist einfach zu schön und die Wahrheit darf nicht wahr sein, die uns der Verstand leise flüstert.

3. HOFFEN das es besser wird!

Achtung, hier ist die Wirklichkeit. Klopf, klopf, der Verstand ist wieder da, er lässt sich nun auch nicht mehr vertrösten, auf Bitten er möge wieder verschwinden und aufhören die Traumwelt zu topedieren, reagiert er nicht. Er redet und hört gar nicht mehr auf, EDDY MURPHY in the Head. Wieder dieses Kribbeln im Bauch, aber dieses Mal fühlt es sich nicht gut an, es ist die Angst zu scheitern, jemanden zu verlieren, die einen jetzt nicht mehr loslässt. Modus wird umprogrammiert, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Kompromisse, Hoffnung, das einzige was einem bleibt, es weiter zu ertragen, dieses schlechte Gefühl.

4. Große ENTTÄUSCHUNG

Nach einem auf und ab der Gefühle, etlichen Kompromissen und Kämpfen, zerplatzt der große Traum, man ist wieder allein, es geht einem noch schlechter als je zuvor, geschwächt, die Kräfte am Ende, sieht man sich mit der Realität konfrontiert.

5. VERZWEIFLUNG & ALKOHOLkonsum.

Ein Meer aus Tränen. Frust, Wut, Verzweiflung, oft sucht man in den schwächsten Phasen seines Lebens nach Erleichterung. Man will den Schmerz nicht ertragen, auch will man sich seinen Problemen nicht stellen, es wird verdrängt und irgendwie weitergemacht. Man fühlt sich allein, ist unglücklich und sehnt sich nach einem Partner, geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid. Man sehnt sich nach Liebe, Geborgenheit und Verständnis und träumt von einer gemeinsamen Zukunft.

Im Nachhinein fragt man sich dann des Öfteren: „Sag mal, war ich die ganze Beziehung über betrunken?“ Ja, denn anstatt sich vom Verstand leiten zu lassen, haben die Gefühle die Oberhand und die sind voll wie ’ne Haubitze, dank Hormonen. Meiner Meinung nach sollte man sich nicht nur von Gefühlen leiten lassen, sondern auch seinen Verstand einschalten und sind diese beiden Ebenen nicht einig, dann ist es auch keine wirkliche Liebe, sondern vielmehr ein Kompromiss der von Einsamkeit, Verzweiflung und Hoffnung rührt.

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